chronik zum 50jährigen jubiläum (1999)


 

Grußwort des 1. Vorsitzenden

 

 

 

Der Sportverein Wagenhofen/Ballersdorf feiert seinen 50. Geburtstag und blickt mit Stolz

 

auf seine Gründerväter. Als diese wackeren Männer in einer schwierigen Zeit den Verein aus der Taufe hoben, dachten sie nicht nur an die Ausübung des Fußballsports. Es wurden auch

 

Gemeinschaftssinn und der Zusammenhalt gefördert, Freundschaften fürs ganze Leben ent-

 

standen. Nichts konnte im Verlauf der letzten 50 Jahre die jeweils Verantwortlichen davon abbringen, sich für den SVW einzusetzen, Höhen und Tiefen gleichermaßen zu meistern.

 

Unsere Sportanlagen sind ein sichtbares Zeichen vieler fleißiger Hände.

 

Als derzeit 1. Vorstand danke ich allen Gründungsmitgliedern für ihre Treue zum Verein,

 

allen die jemals aktives oder passives Mitglied waren oder noch sind und unsere Gemein-

 

schaft mit Leben erfüllt haben. Der Dank gilt besonders allen bisher als Funktionär, Betreuer,

 

Trainer oder Helfer tätig gewesenen Personen, ohne deren Wirken wir wahrscheinlich nicht feiern könnten.

 

Wenn wir, teils mit Wehmut, teils mit Freude oder Erleichterung zurückschauen, so blicken wir doch sehr optimistisch nach vorne. Wir haben allen Grund zuversichtlich zu sein, denn

 

bei uns wächst viel Gutes nach. Da ist einmal eine relativ junge Garde, die schon seit Jahren Verantwortung im Vereinsausschuß übernommen hat und unsere sehr erfolgreichen Jugendmannschaften, gefördert durch einen hervorragenden, ehrenamtlich tätigen, Trainer-

 

stab. Das sind alles „Eigengewächse“, manche die Söhne, Enkel oder Urenkel der „Alten“.

 

Der SVW wünscht allen Vereinen, Gästen, Freunden, Mitgliedern und Helfern einen ange-

 

nehmen Aufenthalt während der Festtage. Unserem Fest wünsche ich einen guten Ablauf, dem Verein für die Zukunft weiterhin so viel „Leben“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

50 Jahre Sportverein Wagenhofen / Ballersdorf Chronik

 

 

 

Auf Anregung einiger Fußballfreunde, insbesondere des Kameraden Otto Glatz, wurde am 13. März 1949 im Gasthaus des Herrn Otto Kaiser der Sportverein Wagenhofen mit dem Sitz in

 

Wagenhofen gegründet. So beginnt das Protokoll über die Gründungsversammlung des Sportvereins Wagenhofen/Ballersdorf. 30 Fußballinteressierte hatten sich eingefunden, teils

 

Einheimische, teils Heimatvertriebene, aus den Ortschaften Wagenhofen, Ballersdorf, Hardt,

 

Altmannstetten, Neustetten und Sehensand.

 

 

 

Als Gründungsmitglieder werden im Protokoll genannt:

 

Abeska Josef, Appel Max, Brey Franz, Finkbeiner Willi, Fricke Ernst jun. Glatz Otto,

 

Hartmann Otto, Heckl Adolf, Heckl Andreas, Heckl Martin, Heckl Xaver, Hentschel Josef,

 

Hohl Fritz, Kaiser Otto, Kantor Adolf, Klinger Alfred, Lukas Johann, Nauderer Oskar,

 

Pallmann Jakob jun., Pallmann Mathäus, Rauscher Josef, Riedelsheimer Kaspar jun.,

 

Ruf Rudolf, Siebert Günter, Specht Edmund, Stemmer Alfred, Suthof Wolfgang, Thöndel

 

Ernst, Weiß Johann, Zehnder Paul.

 

 

 

Die einstimmig erfolgte Wahl ergab folgende Vorstandschaft:

 

1. Vorsitzender Edmund Specht

 

2. Vorsitzender Rudolf Ruf

 

Schriftführer und Kassier Alfred Klinger

 

Spiel- und Jugendleiter Adolf Kantor

 

Beisitzer Otto Kaiser

 

Ernst Thöndel

 

 

 

Der Mitgliedsbeitrag wurde für aktive und passive Mitglieder über 18 Jahre auf mtl. 1,- DM,

 

für Arbeitslose und Jugendliche von 14 -18 Jahren auf mtl. 0,50 DM und für Jugendliche unter 14 Jahren auf mtl. 0,30 DM festgelegt.

 

Die Eintrittspreise zu den Spielen wurden mit 50 Pfennig für Nichtmitglieder, 30 Pfennig

 

für Mitglieder, Jugendliche und Arbeitslose, sowie 10 Pfennig für Schüler bis 14 Jahren

 

festgesetzt.

 

 

 

Die Vorstandsmitglieder Kantor, Thöndel und Klinger wurden in ihrer Eigenschaft als

 

Gemeinderäte ersucht, sich bei der Gemeinde Wagenhofen für die Überlassung eines als

 

Sportplatz geeigneten Gemeindegrundstückes einzusetzen. Die Platzherrichtung sollte dann in Gemeinschaftsarbeit erfolgen.

 

 

 

Bereits drei Tage später wurde eine außerordentliche Mitgliederversammlung abgehalten.

 

Die Ballersdorfer Kameraden, die im neuen Verein eine starke Gruppe waren, beantragten eine Namensänderung in Sportverein Wagenhofen-Ballersdorf, die auch einstimmig be- schlossen wurde. Desweiteren wurde ihr Antrag angenommen, auch bei der Gemeinde

 

Ballersdorf um ein Gelände für einen Sportplatz vorstellig zu werden.

 

 

 

Nachdem die Gemeinde Wagenhofen in der Sitzung vom 27. März 1949 einen positiven

 

Bescheid hinsichtlich der kostenlosen und leihweisen Überlassung eines Teils der Viehweide

 

als Sportplatz gab, bemühte man sich um eine dauernde Regelung und verzichtete auf einen

 

Platz in Ballersdorf.

 

 

 

Ablichtung Sitzungsprotokoll Gemeinde Wagenhofen !!!!!!!!!!!!!!!!

 

 

 

Wie aus dem Protokoll ersichtlich, war das zur Verfügung gestellte Gelände Gänse- und

 

Sauweide. Uneben, mit tiefen Kuhlen, in denen sich die Schweine suhlten, dazu teilweise

 

sehr nass, präsentierte sich das Gelände. Auffüllmaterial war knapp, so daß das Angebot der Gemeinde, den dort lagernden Schutt zu verwenden dankend angenommen wurde. Da man aber auf diesem Material noch nicht spielen konnte,benötigte man noch Humus. Dieser mußte mit Ochsenfuhrwerken aus der Nähe des Dachsholzes angefahren werden. Es muß eine gewaltige Energieleistung gewesen sein, denn bereits am 18. April, also 5 Wochen nach der Vereinsgründung, fand die Platzeröffnung statt. Hierzu hatte man sich den im selben Jahr gegründeten SV Sinning eingeladen. Die Reservemannschaft verlor mit 0 : 1, die erste Mannschaft zog mit 3 : 5 den kürzeren.

 

 

 

Bild 1

 

Bild 2

 

 

 

Insgesamt trug die 1. Mannschaft bis zum Jahresende 19 Freundschaftsspiele aus, wobei 3 Unentschieden und 16 Niederlagen zu verzeichnen waren. Gegner waren zum Beispiel heute nicht mehr existierende Vereine wie FC Heinrichsheim, BC Hütting und FC Walda. Auch der FC Ehekirchen und der SV Untermaxfeld lösten sich zwischenzeitlich auf und wurden erst später wiedergegründet. Die höchsten Niederlagen waren 0:6 gegen VfR 1. Jgd., 1:7 in Rennertshofen, 1:9 gegen Zell/Bruck und 0:8 gegen BC Hütting beim Pokalturnier in Ried.

 

Die 2. Mannschaft bestritt 12 Freundschaftsspiele, 4 Siegen standen 8 Niederlagen gegenüber.

 

Die höchsten Niederlagen gab es hier mit 1:13 gegen VfR 2. Jgd., 1:10 gegen Karlshuld II und

 

0:9 gegen Grasheim II.

 

 

 

Bild 3:

 

 

 

Eine Besonderheit aus der Gründerzeit verdient ebenfalls erwähnt zu werden. Manche

 

Kameraden waren so arm, daß sie sich keine Fußballschuhe kaufen konnten. Ihnen wurde vom Verein ein Darlehen gewährt, das sie dann teilweise wirklich Zehnerlweise abstotterten.

 

 

 

Zum 1. Verbandsspiel mußte die 1. Mannschaft des SVW am 28. August 1949 in Weichering

 

antreten, wo es mit 0:6 auch gleich eine klare Niederlage setzte. Doch schon am 2. Spieltag

 

gelang zuhause mit 2:0 gegen den FC Ehekirchen der 1. Sieg überhaupt für die 1. Mannschaft

 

des jungen Vereins. Im weiteren Verlauf der Vorrunde gelangen noch 3 Unentschieden, die

 

übrigen Spiele gingen verloren, wobei man am letzten Spieltag vor der Winterpause beim

 

FC Ehekirchen mit 1:9 die saftigste Klatsche erwischte. Eine Tabelle aus dieser 1.Verbands-runde ist nicht vorhanden, aus eigenen Aufzeichnungen geht der Punktestand von 5:21 P.

 

bei einem Torverhältnis von 10:50 Toren zur Winterpause hervor.

 

Für die 2. Mannschaft gab es noch keine Verbandsspiele.

 

 

 

 

 

Auch eine Schüler- und Jugendmannschaft wurden ins Leben gerufen, welche im Juni 1949

 

den Spielbetrieb aufnahmen. Die Schülermannschaft verlor alle 5 Freundschaftsspiele, Ver-

 

bandspiele gab es noch nicht.

 

Die Jugendmannschaft bestritt 11 Freundschaftsspiele und war mit 6 Siegen, 1 Unentschieden

 

und 4 Niederlagen die erfolgreichste Mannschaft. Und sie konnte sich in den Verbandsspielen

 

weiter steigern, so daß sie zur Winterpause nach 6 Siegen und 3 Unentschieden mit 15:3 P.

 

und 31 :8 Toren Halbzeitmeister war und am Saisonende die Meisterschaft feiern konnte.

 

 

 

Bild 6

 

 

 

Trotz dieser ersten Erfolge war man aber anscheinend weit von einem harmonischen

 

Vereinsleben entfernt. Der Spiel- und Jugendleiter trat nach Streitigkeiten mit der Vorstand- schaft nach zweieinhalb Monaten von seinem Amt zurück und aus dem Verein aus. Der Kassier und Schriftführer gab den Kassierposten wegen Arbeitsüberlastung nach drei Monaten wieder ab. Weitere zwei Monate später hörte er angeblich aus gesundheitlichen Gründen auch als Schriftführer auf. Der Gipfel wurde dann im November 1949 erreicht,

 

als der 1. Vorstand Edmund Specht wegen der Streitigkeiten mit dem ehemaligen Spiel-

 

und Jugendleiter Adolf Kantor, die gar gerichtsmäßig ausgetragen wurden, von seinem Posten zurücktrat und sogar kurzzeitig aus dem Verein austrat.

 

 

 

So wurde dann bereits am 6. Januar 1950 die 1. ordentliche Jahreshauptversammlung abge-

 

halten. Aus dem Rechenschaftsbericht geht hervor, daß der Verein zu der Zeit 74 Mitglieder

 

hatte. Diese gliedern sich in 41 Aktive (25 Sen., 16 Jgd. ) 8 Schüler, 24 Passive (Sen. u. Jgd.)

 

und 1 Ehrenmitglied. Abgehalten wurden 22 Ausschußsitzungen, 5 Mitgliederversamm-lungen, 39 Spielerversammlungen, 3 Tanzveranstaltungen und 1 Weihnachtsfeier.

 

Der Kassenbericht wies Einnahmen in Höhe von 2.211,31 DM aus. Dem standen Ausgaben

 

von 2.149,41 DM gegenüber. Der Kassenbestand betrug 61,90 DM. Der Verein hatte Forderungen von 75,--DM (Schuhgeld?) und 20,-- DM Schulden. Bei den Neuwahlen wurden

 

dann die Weichen für eine kontinuierlichere Arbeit innerhalb der Vorstandschaft gestellt,

 

denn der neue 1. Vorstand Anton Meier und sein Vize Jakob Pallmann sen. sollten für lange Jahre die Geschicke des Vereins bestimmen.

 

 

 

Ein warmer Regen für die Vereinskasse war im Februar 1950 ein Totozuschuß von 1.000,-- DM, den man bei der Spar - und Darlehenskasse Wagenhofen - Ballersdorf anlegte.

 

 

 

Der Verein bemühte sich, durch gesellige Veranstaltungen Geld in die Kasse zu bekommen.

 

Gleichzeitig wurde dadurch die Integration der zahlreichen Heimatvertriebenen in die

 

örtliche Gemeinschaft etwas erleichtert. So gelang es dem jungen Verein durch die Durch-

 

führung eines Faschingsspieles mit dem Titel „Hawai gegen Oberbayern“ manche Skeptiker

 

unter den alteingesessenen Dörflern für den Fußball zu gewinnen.

 

 

 

Bild 4 Aufstellung zum Abmarsch zum Sportplatz mit Musikanten

 

 

 

Bild 5 Großaufnahme vor der Gastwirtschaft Kaiser

 

 

 

Am 30. April und 1. Mai 1950 wurde ein Pokalturnier durch geführt. Welche Vereine ein-

 

geladen waren und die Plazierungen sind in den Vereinsunterlagen nicht festgehalten.

 

 

 

Bild 7 Pokalübergabe

 

 

 

Im Juni 1950 beschloß man, das Sportgelände mit einem Stangenzaun zu umgeben. Der Sportkamerad Michaelis Ernst erklärte sich bereit, für den Betrag von 40,-- DM diese

 

Arbeit (Schälen d. Stangen u. anbringen) zu machen.

 

 

 

Zu den Auswärtsspielen wurde im Normalfall mit Fahrrädern gefahren, war die Entfernung

 

etwas größer, wurde schon mal ein Bus genommen. In der Ausschußsitzung vom 25. 6. 1950

 

wurde Omnibusunternehmer Otto Schiele aus Neuburg einstimmig zum Vereinsfahrer bestimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abteilung Schießsport

 

 

 

In der Ausschußsitzung vom 2. April 1950 wurde die Gründung einer Abteilung Schieß-

 

sport beschlossen. Alle Vereinsmitglieder wurden automatisch auch Mitglieder der Schieß-

 

sportabteilung. Natürlich konnten auch Mitglieder nur für die Abteilung Schießsport auf-

 

genommen werden. Monatsbeitrag war hierfür 5o Pfennig. Der Preis für 5 Schuß betrug für

 

Mitglieder 10 Pfennig, für Nichtmitglieder 20 Pfennig.

 

Schießwart wurde Horst Kästner, Schriftführer und Kassier Ernst Fricke sen., Gewehrlader!!!

 

Ernst Fricke jun. Geschossen wurde aus der Gaststube in das Nebenzimmer der Gastwirt-schaft Kaiser. Am 20. Mai wurde ein Preisschießen abgehalten, wofür vom Hauptverein

 

240,-- DM zur Beschaffung von Preisen bereitgestellt wurden. Schießzeit für das Preis-

 

schießen war am Sonntag von 11.00 Uhr bis 19.00 Uhr und brachte 352,-- DM Einnahmen,

 

die Ausgaben beliefen sich auf 356,67 DM.

 

Da die Vorstandschaft mit der Kassenführung der Schießsportabt. anscheinend nicht ein-

 

verstanden war, wurde in der Ausschußsitzung vom 25. Juni 1950 bestimmt,daß der Kassenüberschuß bis auf 10,-- DM an die Hauptkasse des Vereins abzuführen ist. Daraufhin

 

legte Ernst Fricke sen. seine Ämter als Kassier und Schriftführer der Schießsportabt. nieder,

 

nahm sie später jedoch wieder auf. Bei der Jahreshauptversammlung1951 wurde noch bekanntgegeben, daß 18 Vereinsschießen durchgeführt wurden, die 113,-- DM Einnahmen und 112,80 DM Ausgaben erbrachten. In den nächsten Jahren sind über die Aktivitäten der

 

Abt. Schießsport keine Aufzeichnungen vorhanden, außer über den jeweiligen Schießwart

 

sowie den Kassier u. Schriftführer.

 

 

 

1951 Schießwart Horst Kästner Kassier und Schriftführer Ernst Fricke sen.

 

1952 ’’ Josef Hermann ’’

 

1953 ’’ Andreas Heckl ’’

 

1954 ’’ Josef Hermann ’’

 

 

 

Hier enden die Aufzeichnungen über die Schießsportabteilung endgültig und es ist anzunehmen daß sie still und leise eingeschlafen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Saison 1951/52 wurden die C- und B-Klasse umgebildet, wahrscheinlich lösten sich

 

einerseits Vereine wieder auf, neue wurden gegründet, und mußten eingegliedert werden.

 

Anscheinend wurde dem Verein angeboten, künftig in der B-Klasse zu spielen, denn in

 

einer Mitgliederversammlung am 27. 5. 1951 wurde über den Aufstieg abgestimmt. Mit

 

15 : 5 Stimmen entschied man sich für den Verbleib in der C-Klasse.

 

 

 

1952 wurden in einer Sitzung die Fahrten zu Auswärtsspielen angesprochen, es sollte wieder mehr mit Fahrrädern gefahren werden. Die Busfahrten belasteten die Vereinskasse zu stark.

 

 

 

Abl. Zeitung 19. 1./4. 4./24. 4. 53

 

 

 

Im März 1953 wurde die Verbandsrunde für Jugendmannschaften vom Verband eingestellt,

 

die Zahl der Mannschaften war zu gering. Vom Sportverein Wagenhofen wurde daraufhin eine Juniorenmannschaft (teilweise kombiniert mit Jugendlichen und Seniorenspielern) gemeldet, die außer Konkurrenz an den Verbandsspielen in der C-Klasse Ost III teilnahm.

 

Zu einem Pokalturnier am 1. u. 3. Mai 1953 hatte man den SV Grasheim, FC Heinrichsheim

 

und SpVgg Obermaxfeld eingeladen. Die Ergebnisse lauteten:

 

SVW - Grasheim 1:4, Heinrichsheim - Obermaxfeld 2:0, SVW - Obermaxfeld 4:3 und das

 

Endspiel Grasheim - Heinrichsheim 1:0.

 

 

 

 

 

Ablichtung Senioren/Jugendspieler Saison 53/54

 

Terminliste 53/54 Vor- u. Rückr.

 

 

 

Ernst Fricke war nicht nur Schiedsrichter, sondern anscheinend auch Spielgruppenleiter

 

für die Jugendgruppen Neuburg (Burgheim, Oberndorf, Rain, Ried, Straß) und Ost III (Neuburg III, Zell/Bruck, Brunnen, Weichering)

 

 

 

Abl. Terminliste Jgd. Vor- u. Rückr.

 

Mannschaftsaufstellungen Sen. u. Jgd.

 

Ost III Pokal, DWP Obermaxfeld, Zeitung

 

 

 

Im Verbandspokal erwartete man den TSV Rain, dieser trat aus finanziellen Gründen nicht an. Dadurch war der SVW in der 2. Runde, in der man in Sinning 3:0 gewann. In der nächsten Runde unterlag man zu Hause dem TSV Burgheim mit 3:6. Erwähnenswert hierzu, daß es wegen der Spielabrechnung anscheinend Differenzen gab, weil man den Fall an den Verband

 

weiterleitete.

 

Da durch zwei Seniorenmannschaften mehr Busse für Auswärtsfahrten nötig sind, beschloß man mehr Tanzveranstaltungen durchzuführen, um Geld in die Kasse zu bekommen.

 

Deshalb mußten auch sämtliche Kameraden, die ein Motorrad besaßen, den Bus benutzen.

 

 

 

Abl. Tabelle Winterpause

 

Abl. Fünf Jahre .................

 

Weichering steigt auf

 

Ost III, eigene

 

 

 

Der Ost III Wanderpokal wurde in diesem Jahr vom SVW gewonnen.

 

 

 

Im Juni 1954 heißt es in einer Ausschußsitzung: Wenn ein guter Tormann in den Verein

 

eintreten will wird er aufgenommen, andere Spieler werden vorerst nicht aufgenommen.

 

 

 

Abl. Zeitung 6. 8./18. 8. 54

 

 

 

Und auch das gab es damals; für ein Pokalturnier an den Osterfeiertagen 1955 in Burgheim

 

wurden folgende Abmachungen getroffen: Ein Freundschaftsspiel in Wagenhofen und

 

am 2. Tag freie Fahrt für 13 Spieler mit der Bahn von Neuburg nach Burgheim.

 

 

 

Am 19. u. 22. Mai 1955 nahm man an einem Pokalturnier in Grasheim zusammen mit

 

Karlshuld u. Hohenwart teil (ohne besondere Abmachungen) und wurde 2. Sieger.

 

 

 

Sitzung im Cafe Schweiger in Karlshuld am 8. Juni 1955;

 

Tagesordnungspunkt: Donaumoos-Wanderpokal und Ost III-Pokal

 

Von den geladenen Vereinen waren anwesend: SV Grasheim (Frederich), SV Klingsmoos

 

(Späth), SV Sinning (Ketterle jun.), SV Wagenhofen (Fricke), SV Weichering (Reinold),

 

SV Karlshuld (Geier). Die Vereinsvertreter kamen zu folgenden Beschlüssen:

 

Die SEV Donaumoos übernahm die Neustiftung des Pokales, als Austragungsort wurde

 

Klingsmoos bestimmt. SV Sinning und SV Wagenhofen erklärten ihre Bereitschaft zur

 

Teilnahme an den 6. Donaumoos Wanderpokalspielen. Der SV Klingsmoos übernimmt die Beschaffung des Pokals und will auch den SV Langenmosen zur Teilnahme auffordern.

 

Die nicht zur Sitzung erschienenen Vereine sollen bis 15. Juni ihre Stellungnahme über

 

Teilnahme abgeben. Die Ost III-Pokal Teilnehmer stiften den Pokal als 2. Preis für den

 

Donaumoos-Wanderpokal, da durch Auflösung bzw. Ausscheidung verschiedener Vereine

 

aus der Pokalrunde dieser Pokal nicht mehr in dieser Form ausgetragen werden kann.

 

Für den SV Wagenhofen als Pokalverteidiger wird eine würdige Stiftungsurkunde erstellt.

 

 

 

Abl. Zeitung 21. 3./29. 3. 56

 

„ „ 22. 3./10. 5. 57

 

 

 

Ein tragischer Verkehrsunfall überschattete die sportliche Arbeit des Vereins in Jahre 1958.

 

Am 26. Mai erlag der Spielführer der 1. Mannschaft, Mathäus Pallmann, seinen schweren

 

Verletzungen bei einem Unfall mit seinem Motorrad.

 

 

 

Zeitung 4. 6. 58

 

Durch den Verzicht des Meisters SV Bayerdilling erhielt der SV Wagenhofen als Vize-

 

meister das Aufstiegsrecht.

 

 

 

Abl. Zeitung 30. 7./9. 8./13. 8. 58

 

„ „ 5. 11. 58 -27. 6. 59

 

 

 

Trotz des unglücklichen Abstiegs feierte man das zehnjährige Bestehen mit einem Pokal-

 

turnier mit den Vereinen aus Klingsmoos, Rennertshofen und Bayerdilling. Im Donau-

 

moos - Wanderpokal wurde man erst im Endspiel mit 2:3 vom SV Klingsmoos gestoppt.

 

 

 

Abl. Zeitung DWP 1959

 

 

 

Nicht stoppen ließ sich der SV Wagenhofen in der Saison 1959/60 auf dem Weg zum

 

sofortigen Wiederaufstieg. Als Meister der C-Klasse Neuburg, zusammen mit einem ebenfalls überragenden Vizemeister SV Bayerdilling stieg man souverän auf.

 

 

 

Bild 20, Abl. Zeitung 15./27. 7. 60

 

Bild 21

 

Bild 22

 

Abl. Zeitung DWP 1960

 

 

 

Und der Sturmlauf des SVW ging weiter. In der B-Klasse Neuburg holte man sich den

 

Titel des Herbstmeisters. Doch in der Winterpause wurde die Mannschaft durch den Abgang

 

von wichtigen Spielern stark geschwächt, so daß der Höhenflug nicht anhielt.

 

 

 

Abl. Zeitung 11. 4./31. 5. 61

 

„ „ 31. 7./7. 8. 61

 

 

 

In der Saison 1961/62 stieg man dann sang- und klanglos wieder ab. Von diesem Abstieg erholte man sich so schnell nicht mehr. Es fehlte an Nachwuchs, eine Schülermannschaft

 

gab es schon länger nicht mehr, jetzt konnte man mangels Spieler auch keine Jugendmann-

 

schaft mehr melden.

 

 

 

Abl. Zeitung 25. 5. 62

 

 

 

1964, aus Anlaß des 15-jährigen Bestehens wurde ein Pokalturnier mit den Vereinen aus

 

Sinning, Ludwigsmoos und Ehekirchen veranstaltet, kam wieder Bewegung in die eingeschlafene Wagenhofener Fußball-Landschaft. Beim Donaumoos-Wanderpokal, in Wagenhofen ausgetragen, stellte man den A-Klassisten DJK Langenmosen vor einige

 

Probleme. Im Plazierungsspiel wurde B-Klassist FC Zell/Bruck mit 5:4 bezwungen. Sieger

 

wurde übrigens zum 5. Mal der SV Klingsmoos (3:2 gegen Langenmosen), der den Pokal damit endgültig gewann.

 

Im Herbst gründete der SVW wieder eine Schülermannschaft und befasste sich mit Plänen für den Bau von Umkleideräumen..

 

 

 

Bild 23/24 Schlammschlacht Ludwigsm./Schüler v. Küblerwirt

 

 

 

Mit der Jahreshauptversammlung am 28. März 1965 ging die Aera Jakob Pallmann/

 

Anton Meier zu Ende. Ludwig Staudigl wurde mit 21 Stimmen von 30 möglichen zum neuen

 

Vorstand gewählt. Der frische Wind machte sich bald bemerkbar, der Bau des Sportheimes

 

trat aus der Planungsphase und wurde in Angriff genommen, eine Jugendmannschaft auf-gebaut. Diese merkte bald daß aller Anfang schwer ist, man war für die anderen Mann-schaften teilweise Kanonenfutter, zweistellige Niederlagen an der Tagesordnung. Daß dies

 

kein Dauerzustand war, zeigte sich bald.

 

Die Schülermannschaft, 1966 schon Meister in ihrer Gruppe, lieferte bald schon brauchbaren Nachwuchs, so daß die Jugendmannschaft 1969 und 1970 jeweils die Vizemeisterschaft der Jugendgruppe Neuburg B errang.

 

 

 

Bild 25/26 Schülermeistersch./Jgd./Jgd. m. Theo, Zeitungsber.

 

 

 

Zum 20-jährigen Vereinsjubiläum konnte nicht nur ein Pokalturnier veranstaltet werden,

 

gleichzeitig wurde das neuerbaute Vereinsheim eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

 

 

 

Bilder Einweihung, usw.

 

 

 

Nicht nur die gute Nachwuchsarbeit der letzten Jahre, auch die Verpflichtung von Trainern wie Fritz Stoll, Walter Schiele und Rupp Heilmann zeigte ihre Früchte.

 

 

 

Bild 1970 Niederndorf ?

 

 

 

 

 

 

 

Man arbeitete gezielt auf den Aufstieg hin. Nachdem der SVW 1972 mit dem Spieler

 

Roland Konhäuser vom VfR Neuburg einen dicken Fisch an Land zog, man den Erfolgstrainer Deuerling (leistete in Ludwigsmoos hervorragende Arbeit) verpflichtete, glaubten manche schon, alles ginge von selbst. Daß dem nicht so war, zeigte sich bald.

 

Nach einer hohen Niederlage in Illdorf und einer darauffolgenden Heimniederlage gegen

 

den Lokalrivalen Feldkirchen schienen die Aufstiegsträume schon wieder geplatzt zu sein.

 

Nach der Entlassung von Trainer Deuerling, (Bundesliga läßt grüßen) machte man Roland Konhäuser zum Spielertrainer (in Personalunion mit Sepp Eichinger?). Jeder wußte nun wo

 

es lang ging, alle Spieler zogen nun an einem Strang und am Saisonende war es geschafft.

 

Der Sportverein Wagenhofen stieg als Vizemeister, zusammen mit dem Meister SV Münster, dem man auch die einzige Niederlage beigebracht hatte, in die B-Klasse auf.

 

 

 

Bilder Mannsch./Anzapfen

 

 

 

Nachfolger von Roland Konhäuser als Trainer wurde Horst Sandner. Das Ziel hieß Klassen-

 

erhalt. Daß man auf die Erfahrung und Cleverness von Spielern wie Sepp Eichinger, Manfred Gramlich und Siggi Erlebach nicht so leicht verzichten kann, zeigten die ersten Spiele in der B-Klasse. Nach einem schwachen Start wurde Sepp Eichinger, der die Fußballschuhe schon an den berühmten Nagel gehängt hatte, reaktiviert und mit vereinten Kräften schaffte man

 

das angestrebte Ziel. Das Hauptproblem der jungen Mannschaft war die Tatsache, daß

 

manchmal mehrere Spieler auf einmal nicht zur Verfügung standen, weil sie ihren Militär-dienst ableisten mußten.

 

 

 

Das 25-jährige Vereinsjubiläum wurde vom 14. - 18. August 1974 ganz groß gefeiert. Festplatz war das Gelände vom früheren Wirtsweiher am Ende der Sportplatzwegsiedlung. Bevor am Abend um 17.30 Uhr das Eröffnungsspiel zwischen dem SV Karlshuld und dem BSV Berg im Gau (SVK gewann mit 4:1) angepfiffen wurde, war den ganzen Tag über viel Schweiß geflossen. Eine organisatorische Meisterleistung war das Aufstellen des Festzeltes. Morgens um sechs Uhr kam das Zelt an, 25 Mitglieder standen bereit um unter der fach-kundigen Anleitung eines Zeltmeisters das Zelt aufzustellen. Mittags stand das Zelt und

 

eine Viertelstunde vor dem offiziellen Auftakt war der Innenausbau erledigt.

 

 

 

Bild Bieranstich

 

 

 

Der Schirmherr, Landratsstellvertreter Rudolf Roßkopf zapfte gekonnt das erste Faß an.

 

Das weitere Programm bestritten die Blaskapelle Rohrenfels und die Trachtengruppe der

 

Waldbauern“ aus Gungolding.

 

Am Donnerstag (Maria Himmelfahrt) startete das Pokalturnier mit acht Mannschaften.

 

 

 

FC Zell/Bruck - SC Ried 2:0 TSG U’maxfeld - SpVgg U’stall/Joshofen 0:0, 3:2 n. E.

 

SV Sinning - SV Klingsmoos 0:6 SV Ludwigsmoos - SV Wagenhofen 2:0

 

 

 

Freitag stand der Besuch vom Kultus-Staatssekretär Erwin Lauerbach an. Das Programm

 

des Abends bestritten die „Grabmühler Deandln“ und der Schnupfclub Dettenhofen.

 

Die Kartler hatten am Samstag beim großen Preisschafkopfen ihren Auftritt.

 

 

 

Am Sonntagvormittag wurde auf dem Sportgelände ein Festgottesdienst gehalten, am Nach-

 

mittag fiel dann die Entscheidung beim Jubiläumspokalturnier:

 

 

 

Halbfinale: FC Zell/Bruck - TSG Untermaxfeld 2:1

 

SV Klingsmoos - SV Ludwigsmoos 3:0

 

Plazierungsspiele: SV Sinning - SC Ried 1:1, 5:3 n. E.

 

SV Wagenhofen - SpVgg U’stall/Joshofen 1:0

 

Endspiel: SV Klingsmoos - FC Zell/Bruck 5:3

 

 

 

Bild?

 

 

 

Beim erstenmal gab man nur ein kurzes Gastspiel in der B-Klasse, das zweite war etwas länger, nun war man fest entschlossen, sich für längere Zeit in der B-Klasse festzusetzen. Trainer der jungen SVW Mannschaft war nun Eigengewächs Manfred Gramlich, bis kurz vors Saisonende dauerte der Kampf gegen den Abstieg, den man schließlich erfolgreich abschloß. Bis Ende 1977 trainierte der „Mampf“ den SVW, der sich in dieser Zeit im vorderen Mittel-feld der B-Klasse etablierte. Den Rest der Saison 77/78 leitete Werner Abeska das Training.

 

 

 

1975 stellte sich Ludwig Staudigl nicht mehr zur Wiederwahl und der langjährige Kassier

 

Josef Behr übernahm das Ruder beim SVW.

 

Ein großes Problem kam im Jahre 1977 auf den Verein zu. Das Vereinslokal, die Gast-

 

wirtschaft Kaiser wurde geschlossen und abgerissen. Johann Kaiser wollte jedoch keine

 

Gaststätte mehr, sondern nur ein Wohnhaus bauen. Daraufhin entschloß sich der Verein,

 

an das bestehende Vereinsheim eine Gaststätte anzubauen. In kürzester Zeit stand der Rohbau, an die Zentralheizung wurden auch gleich die Umkleide- und Duschräume ange-

 

schlossen. Bereits im Februar 1978 konnte man den Gaststättenbetrieb aufnehmen. Da für

 

diese Baumaßnahme fast keine Zuschüsse zu erwarten waren, mußte ein Darlehen aufge-

 

nommen werden. Dieses wurde von der Brauerei Schneider, mit der man einen Liefervertrag

 

abschloß, gewährt. Auch die Inneneinrichtung wurde von der Brauerei gestellt.

 

Die Darlehensrückzahlung wurde über die Getränkeabnahme abgewickelt.

 

Als Wirtsleute stellten sich Berta u. Ludwig Staudigl, unterstützt von Riedelsheimer Kaspar,

 

Vogt Maurus und Fieger Georg zur Verfügung.

 

 

 

Grund zum Jubeln gab es 1977 ebenfalls. Die C-Jugend des Vereins wurde mit 34:2 Pkt.

 

104:11 Toren souverän Meister ihrer Gruppe und stieg in die Kreisklasse auf.

 

 

 

Bild Meisterm.

 

 

 

Die erste Mannschaft belegte bei einem Pokalturnier der TSG Untermaxfeld den 2. Platz,

 

konnte das eigene Turnier aber gewinnen.

 

 

 

Abl. Zeitung

 

 

 

Lange Zeit war man 1978 auf Trainersuche, immer hieß es: “Außer Spesen nichts gewesen“.

 

In der Ausschußsitzung am 12. Juni 78 hatte man noch keine Zusage.

 

Doch dann verwies Siegfried Brosi bei seiner Absage die Vertreter des SVW an seinen

 

Bruder Ewald, damals Spielertrainer beim BSV Berg im Gau. Und mit ihm hatte der Verein den absoluten Glücksgriff getan. Zwar wollte er nur noch Trainer sein, doch schon nach

 

wenigen Spielen schnürte er wieder die Fußballstiefel, weil er merkte, daß etwas zu erreichen

 

ist. Daß es letztlich nicht reichte, lag an der eigenen Unbeständigkeit. Jedesmal wenn der Konkurrent SV Baar stolperte, leistete man sich selbst einen Ausrutscher, so daß am Ende

 

mit einem Punkt Rückstand nur Rang 3 blieb.

 

 

 

Für den Bau eines zweiten Sportplatzes wurde im August 78 ein Bauausschuß gegründet

 

und mit den Planungen begonnen.

 

 

 

 

 

 

 

Die Damengymnastikgruppe

 

 

 

In Wagenhofen hatte sich unabhängig vom Sportverein eine Gymnastikgruppe gebildet,

 

suchte jedoch aus versicherungstechnischen Gründen irgendwo Anschluß. Nachdem sie

 

sich jedoch dem Sportverein angeschlossen hatte, ein Teil war dafür, ein Teil dagegen, gab

 

es laufend Ärger. Der Beitrag sei zu hoch, die Rückerstattung an die Gruppe zu niedrig, der

 

Verein sehe die Gruppe nur als zusätzliche Einnahmequelle, die Frauen hätten keinen Bezug zum Sportverein, waren Argumente. Nachdem im Januar in einer Sitzung mit Pfarrer und

 

Kirchenpfleger die Benutzung der ehemaligen Schule geklärt war, spaltete sich die Gruppe

 

in Landfrauengymnastikgruppe und Sportvereinsgymnastikgruppe. Vorturnerin blieb bei beiden Frau Hildegard Köder. So gilt 1979 als Gründungsjahr der Damengymnastik des SVW.

 

Nach der Erkrankung von Frau Köder übernahm Gerda Behr die Übungsleitung. Anfangs

 

wurden die Übungsstunden noch im Martinsheim durchgeführt, später gelang es dem Verein,

 

in der Turnhalle der Wirtschaftsschule Übungszeiten zu bekommen. Zeitweise hatte man auch eine Kindergruppe, die sich nach dem Umzug nach Neuburg wieder auflöste.

 

Andererseits konnten aus Neuburg neue Mitglieder gewonnen werden. 1986 stand der Verein

 

vor dem Problem, daß Gerda Behr die Übungsleitung abgeben wollte, sich aus der Gruppe aber niemand bereiterklärte dies zu übernehmen. Schließlich trat man an die Übungsleiterin der Landfrauen, Frau Anneliese Ovzarek, heran mit der Bitte, auch beim SVW die Übungs

 

leitung zu übernehmen, was sie auch tat.

 

 

 

Bild Damengymn.

 

 

 

1979 war wieder ein Jubiläumsjahr. Durch die Damengymnastikgruppe war der Verein auf 226 Mitglieder (179 Erw. 146m/33w u. 47 Jgdl. 40m/7w) gewachsen.

 

Unter der Schirmherrschaft von Sepp Eichinger wurde vom 11. - 15. August das 30-jährige Gründungsfest gefeiert.

 

 

 

Eröffnet wurden die sportlichen Tage mit dem DFB-Pokalspiel gegen den Bezirksligisten

 

TSV Hilgertshausen, dem man nach großem Kampf doch unterlag. Ein AH - Spiel SV Wagenhofen - VfR Neuburg (1:5) sowie ein Preisschafkopfen folgte.

 

Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Pater Hadrian vom Kapuzinerkloster Eichstätt, begann der Sonntag.

 

Am Nachmittag startete das Pokalturnier mit den Teilnehmern:

 

SV Weichering, FC Zell/Bruck, SV Sinning, SC Rohrenfels, SC Feldkirchen, FC Ehekirchen TSG Untermaxfeld u. SV Wagenhofen.

 

Spiele der A-Jugend gegen Rohrenfels (2:2) u. der Reserve gegen Feldkirchen (3:1) folgten am Montag. Außerdem wurde eine Disco-Party mit DJ Herbie (Gallina) gefeiert.

 

 

 

Ein Höhepunkt war am Dienstag das Wohltätigkeitsspiel zwischen einer Landkreis-Promi-

 

nentenauswahl und dem FC Schmiere. Die Aufgebote:

 

FC Schmiere: Franz Schäffner, ehem. 1860, BR (Blickpunkt Sport); Gottfried Hiel, BR;

 

Paul Gärtner, Schauspieler; Hennes Küppers, 1860, 42facher Nationalspieler; Walter Gillig, Ex-Weltmeister im Bob; Manfred Falisch, ehem. RW Essen u. 1860; Bernd Hildebrand;

 

Hubsi Steffen, B-Nationalspieler im Hockey; Wolf Goldan, Schauspieler u. 42facher

 

Studentennationalsp.; Wolfgang Naujung, ehem. KSC; Helmut Müller, Pilot b. d. Bavaria;

 

 

 

Landkreismannschaft: Bild

 

 

 

Den Abschluß des Tages bildete ein Vereinsabend mit Ehrungen, der von der Band „Sound Expreß“ aus Burgheim umrahmt wurde.

 

 

 

Bild Eichinger,Behr

 

 

 

Guten Fußballsport brachten am zweiten Tag die Halbfinal- und Plazierungsspiele des Jubi-

 

läumsturnieres. Im Endspiel unterlagen die Gastgeber dem A-Klassisten Weichering mit 0:1.

 

 

 

Die Saison 79/80 brachte den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, den Aufstieg in die

 

A-Klasse Ost. Trotz einer überragenden Vorrunde, man startete mit 10 Siegen und mußte

 

erst am 16. Spieltag die erste Niederlage hinnehmen, konnte der Aufstieg erst am letzten Spieltag perfekt gemacht werden.

 

 

 

Die Saison 79/80 in der Statistik: Vorrunde: Rückrunde:

 

SVW - Burgheim 3:0 4:1

 

Echsheim - SVW 1:3 1:1

 

Sandizell - SVW 1:4 2:3

 

SVW - Rennertshofen 3:2 1:0

 

Marxheim - SVW 0:3 4:2

 

SVW - Ehekirchen 2:1 1:1

 

Sinning - SVW 0:3 1:0

 

SVW - Zell/Bruck 3:1 4:1

 

Holzheim - SVW 1:3 1:3

 

SVW - Bayerdilling 2:0 2:2

 

Illdorf - SVW 1:1 0:1

 

 

 

Abl. Tabelle

 

Bild Meisterm.

 

 

 

 

 

Im Herbst 79 wurde mit dem Bau des zweiten Sportplatzes begonnen. Der Humus mußte

 

mit einer Raupe abgeschoben werden. Im Frühjahr gingen die Arbeiten weiter. Aus der gemeindlichen Grube in Ergertshausen wurde mit Lastwagen und landwirtschaftlichen Fahrzeugen Sand angeliefert, um das Gelände des neuen Platzes aufzufüllen. Danach wurde

 

der Humus wieder darübergeschoben und eingeebnet. Nach dem Einbau der Drainage

 

konnte der Platz im Herbst 1980 eingesät werden.

 

 

 

Bilder 2 St.

 

 

 

Der Saisonstart in der A-Klasse war ernüchternd. Gleich das erste Spiel zu Hause gegen

 

Adelzhausen ging mit 1:3 in die Binsen, in Rehling verlor man mit 1:2. Dem 4:2 Sieg im

 

Derby gegen Grasheim folgten drei Niederlagen. Doch dann kam die Wende. Mit dem Auswärtssieg in Kühbach startete man eine Serie von neun Spielen ohne Niederlage. Höhe-

 

punkt war dabei das Unentschieden beim verlustpunktfreien Spitzenreiter Hilgertshausen,

 

den nur der Schiedsrichter vor einer Heimniederlage rettete. Am Saisonende war der Klassen-

 

erhalt geschafft, doch Erfolgstrainer Ewald Brosi verließ nach drei Jahren den Verein.

 

 

 

Für den Höhepunkt sorgte 1981 die A-Jugend, die in Ihrer Gruppe die Meisterschaft errang und in die Kreisklasse aufstieg.

 

 

 

Bild Jgd.-meisterm.81

 

 

 

Josef Thurnhofer aus Langenmosen trat als Nachfolger von Ewald Brosi ein schweres Erbe an. Leistungsträger wie Libero Thaller oder Mittelstürmer Pit Müller beendeten ihre Lauf-bahn, andere fielen wegen Verletzung aus. Beim Donaumoos-Wanderpokal in Karlshuld

 

hinterließ die Mannschaft einen guten Eindruck und konnte bis ins Endspiel vordringen,

 

wo wieder einmal der SV Klingsmoos Endstation war. Nachdem der Saisonstart mit

 

3:3 Punkten nicht schlecht war, kam am 4. Spieltag der Hammer. Mit 10:1 wurde man in

 

Rehling vorgeführt. Erst am 9. Spieltag konnte der SVW im Abstiegsduell gegen Tandern

 

wieder zwei Punkte auf der Habenseite buchen. Und wenn man im Tabellenkeller steht,

 

kommt noch Pech dazu. Bei katastrophalen Platzverhältnissen lieferte der SVW dem Tabel-lenführer aus Inchenhofen ein großartiges Spiel und führte bis kurz vor Schluß. Dann erlitt

 

Libero Franz Specht bei einem Zusammenprall mit dem eigenen Torwart einen Schien- und

 

Wadenbeinbruch. Diese Verletzung demoralisierte Torwart und Mannschaft dermaßen, daß sie noch zwei Gegentore kassierten und das Spiel verloren.

 

 

 

In der Jahreshauptversammlung am 27. 02. 82 zog sich Josef Behr aus dem vordersten Glied der Vorstandschaft zurück, sein Nachfolger wurde Heiner Stanek.

 

 

 

Im März 1982 warf dann Trainer Thurnhofer das Handtuch und Franz Donabauer versuchte als Interimstrainer das Blatt noch zu wenden. Beim Spiel in Berg im Gau führte man lange Zeit mit 1:0, doch dann stürzte der Gauer Libero den SVW mit einem Tor des Jahres aus

 

ungefähr 35 Metern wieder in tiefste Abstiegsnot.

 

Im letzten Heimspiel gegen den ebenfalls noch gefährdeten BC Adelzhausen mußte nun ge-

 

wonnen werden. Die Gäste hatten jedoch ihre Nerven besser im Griff und schafften mit einem

 

3:0 Sieg den Klassenerhalt.

 

 

 

Eine Woche zuvor konnte an Pfingsten der neue Sportplatz eingeweiht werden. Bei einem

 

beeindruckenden Festgottesdienst gab Geistlicher Rat Alois Ott dem neuen Spielfeld den

 

kirchlichen Segen. Aus dem Pokalturnier mit den Vereinen SC Rohrenfels, SC Feldkirchen,

 

BSV Neuburg, VfR Neuburg II, FC Ehekirchen, SpVgg U’stall/Joshofen, SV Echsheim und

 

SVW ging der designierte A-Klassenaufsteiger FC Ehekirchen als Sieger hervor.

 

 

 

Einen weiteren Grund zum Feiern bot die A-Jugend des Vereins. Als Aufsteiger wurden

 

sie auch in der Kreisklasse auf Anhieb Meister. Um den Aufstieg in die Kreisliga mußten

 

mehrere Aufstiegsspiele bestritten werden. Nach vier Spielen verzichtete man auf ein

 

weiteres, da man auch die Endrunden im Kreisjugendring- und im Sparkassenpokal erreicht

 

hatte. Einem 3. Platz im KJR-Pokal folgte der Sieg im Sparkassenpokal, dessen Endrunde

 

auf dem neuen SVW-Platz ausgetragen wurde.

 

 

 

Bild Meister, Sieger Spark p.

 

 

 

 

 

Und auch der Donaumoos-Wanderpokal 1982 wurde in Wagenhofen ausgetragen.

 

Das Teilnehmerfeld ist zwar jedes Jahr das selbe, doch die Klassenzugehörigkeiten waren teilweise phänomenal.

 

DJK Langenmosen, Landesliga

 

SV Karlshuld, Landesliga (Aufsteiger)

 

SV Grasheim, Bezirksliga

 

SV Klingsmoos, Bezirksliga

 

SV Ludwigsmoos, A-Klasse

 

BSV Berg im Gau, A-Klasse

 

SV Sinning, B-Klasse

 

TSG Untermaxfeld, B-Klasse

 

FC Zell/Bruck, B-Klasse

 

SV Wagenhofen, B-Klasse

 

 

 

Die Zeller sorgten für Sensationen, 5:4 n. E. gegen Grasheim, 1:0 gegen Langenmosen, erst

 

im Halbfinale 2:4 gegen Karlshuld. Das andere Halbfinale gewann Klingsmoos 3:1 gegen

 

den SVW. Endspiel SV Karlshuld - SV Klingsmoos 3: 2.

 

 

 

Mit dem Erlös aus Platzeinweihung und Donaumoos- Wanderpokal konnte zusammen mit einem Zuschuß der Gemeinde ein neuer Rasenmähertraktor gekauft werden.

 

 

 

Dieter Kausch war als Spielertrainer der Hoffnungsträger für die Saison 1982/83 in der

 

B-Klasse Neuburg. Am Ende lag man auf einem enttäuschenden 9. Platz.

 

 

 

Bilder Abschiedsspiel

 

 

 

Auch die Saison 83/84 war alles andere als berauschend. Nur die Reserve zeigte nach sehr mageren Jahren einen deutlichen Aufwärtstrend, sie belegte den 3. Platz und erzielte genau 100 Tore.

 

 

 

1984 holte der SVW Erfolgstrainer Ewald Brosi zurück. Ein Aufschwung war unverkennbar.

 

Der Reservemannschaft gelang es, nach einem Entscheidungsspiel in Illdorf gegen Bayer-

 

dilling, die erste und einzige Meisterschaft der Reserven zu erringen. Und von dieser Mannschaft existiert nicht mal ein Foto?

 

1985 spielte der SVW eine starke Vorrunde und wurde Herbstmeister, durch eine katastro-

 

phale Rückrunde mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und 6 Niederlagen reichte es nur noch zum

 

3. Platz. Für die Reserve reichte es als Titelverteidiger nur zum 10. Platz.

 

 

 

Bei der Jahreshauptversammlung stellte sich Heiner Stanek nicht mehr zur Wiederwahl,

 

erst in einer 2. Versammlung konnte mit Walter Nauderer ein Nachfolger gefunden werden.

 

 

 

Eine Meisterschaft gab es wieder im Nachwuchsbereich zu feiern. Die A-Jugend stand zwar

 

nur im hinteren Mittelfeld und bei der C-Jugend mußte man mangels Spieler mit dem

 

SC Rohrenfels eine Spielgemeinschaft bilden. Diese Mannschaft holte sich unter Trainer

 

Hermann Richter mit 25:7 Punkten und 58:26 Toren die Meisterschaft.

 

 

 

Bild Meistermannsch.

 

 

 

Neues gab es ab der Saison 86/87 auf dem Sportgelände des SVW zu sehen. An der Ost- und Nordseite wurde eine Bandenwerbung angebracht. Auf dem Spielfeld hatte ein neuer Mann das Sagen; Willi Rehm vom FC Rennertshofen wurde Spielertrainer. Der Saisonauftakt war

 

nicht schlecht, beim Pokalturnier in Sinning erreichte man den 2. Platz. Leider wurde hier

 

Rainer Ruf, einer der Hoffnungsträger des Vereins, so schwer verletzt, daß dieser seine Karriere beenden mußte. Bis zum 6. Spieltag befand man sich in der Spitzengruppe,

 

drei Niederlagen in Folge brachten einen Rückschlag. Zwei Siegen, unter anderem beim

 

Tabellenführer Ehekirchen, folgte am ersten Rückrundenspieltag eine Heimniederlage gegen Berg im Gau. Danach blieb man bis zum Saisonende bei 4 Siegen und 6 Unentschieden unge-

 

schlagen, am Ende blieb Rang 4, die gleiche Plazierung schaffte die Reserve.

 

 

 

Abschlußtabelle: /Bild Reservemannsch.

 

 

 

1987 wurde die Flutlichtanlage am Trainingsplatz erneuert. Bisher waren auf den zwei vor-

 

handenen Masten vier Strahler mit insgesamt 7200 Watt installiert. Nun wurden noch fünf

 

Lichtmasten aufgestellt. Rund 400 Meter Erdkabel und Erdungsband mußten dazu verlegt werden. Acht Strahler mit je 400 Watt bringen nun ein besser verteiltes Licht und einen ge-

 

ringeren Energieverbrauch.

 

 

 

Die Saison 87/88 brachte ein Novum; 12 Vereine spielten um Platz 2, der erste war unerreich-bar. Der A-Klassenabsteiger FC Zell/Bruck mit seinem neuen Spielertrainer Richard Stöckle

 

wurde schon vor dem ersten Anpfiff als die Übermannschaft gehandelt. Es wurde nur darüber

 

spekuliert, mit wieviel Punkten Vorsprung die Zeller Meister werden. Am achten Spieltag

 

standen sich im Spitzenspiel der SVW und Zell/Bruck gegenüber. Seit dem 11. Nov. 86 war

 

der SVW in Punktspielen ungeschlagen, die 0:2 Niederlage gegen den Topfavoriten war

 

äußerst unglücklich, weil man beide Tore selbst schoß.

 

 

 

Drei Wochen später ein Schock; der sehr beliebte Torwart der 2. Mannschaft, Klaus Koller, verunglückte am 31. Oktober 1987 bei einem Verkehrsunfall tödlich.

 

 

 

Zum Ende der Vorrunde lag der SVW mit 15:9 Punkten noch in Reichweite von Rang 2,

 

eine total verkorkste Rückrunde (nur 1 Sieg, 4 Unentschieden,7 Niederlagen) ließ für die neue Saison das Schlimmste befürchten, zumal Torjäger Hans-Peter Harsch (15 Tore) aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.

 

 

 

Abschlußtabelle:

 

 

 

Im Jugendbereich beginnt man neue Wege zu gehen. Da in den einzelnen Altersklassen weder in Wagenhofen noch in Rohrenfels genügend Jugendliche da sind, entschließen sich die

 

Verantwortlichen beider Vereine, Spielgemeinschaften in den verschiedenen Altersgruppen zu bilden. Für F-, E- und D-Jugend ist der SC Rohrenfels federführend, für C- und A-Jugend der SVW. Gleichzeitig wird für die A-Jugend mit Werner Seeger ein bezahlter Trainer ver-

 

pflichtet. In Verbindung mit einem Ausflug wird in Rackling bei Passau ein Trainingslager

 

abgehalten. Beim SVW konnte bei den Neuwahlen 1988 der Jugendleiterposten nicht besetzt

 

werden. Kassier Manfred Thumann bekleidete den Posten kommisarisch, was natürlich auch

 

kein Idealzustand war.

 

 

 

Nachfolger vom scheidenden Trainer Willi Rehm wurde wieder Dieter Kausch. Zum Saison-

 

auftakt mußte man gleich beim Meisterschaftsfavoriten TSV Rain antreten. Man bot eine

 

hervorragende Leistung, ging in Führung, kurz vor der Pause eine Verletzung von Trainer

 

Kausch, der ausscheiden mußte. Am Ende stand man wieder mit leeren Händen da, eine gute

 

Leistung war nicht belohnt worden. Als wenige Wochen später in Baar Richard Staudigl, der

 

sich zum Torjäger gemausert hatte, verletzt wurde und längere Zeit ausfiel zeichnete sich der

 

Abstieg ab. Auch taktische Tricks wie beim Rückspiel gegen Rain, als man auf dem kleineren

 

Nebenplatz spielte, zahlten sich nicht aus. Rains Vorstopper Erwin Hackenberg schaffte in der 90. Min. mit einem Gewaltschuß aus 20 Metern genau unter die Latte den Ausgleich für

 

sein Team. Dazu paßte auch, daß sich Trainer Kausch in Untermaxfeld zu einer Tätlichkeit

 

hinreißen ließ und seiner Mannschaft in den letzten Wochen fehlte. Mit 20:32 Punkten mußte

 

man in den sauren Apfel beißen und nach 15 Jahren wieder in die C-Klasse absteigen. Mit

 

41 Gegentoren hatte man die sechstbeste Abwehr, doch mit 30 geschossenen Toren den schwächsten Sturm.

 

 

 

Obwohl durch den Abstieg die Stimmung gedämpft war, das 40-jährige Bestehen des Sport-

 

vereins sollte vom 11. - 15. August 1989 gebührend gefeiert werden.

 

Den Auftakt bildete am Freitag ein A-Jugendturnier mit den Paarungen:

 

FC Zell/Bruck - SV Ludwigsmoos 3:0

 

SG Wagenhofen - FC Ehekirchen 6:0

 

Anschließend fand im Festzelt eine Plattenparty statt, wobei SVW Jugendspieler Roland

 

Fenderle den DJ machte.

 

Am Samstag traf die Oldie-Mannschaft (über 45 Jahre) des SVW auf die Altersgenossen

 

vom SV Ludwigsmoos. Diese waren im Schnitt doch etwas jünger, womit sich deren hoher 7:2 Sieg erklären läßt. Im Verlauf des anschließenden Festabends, bei dem das „Kastl Duo“

 

die musikalischen Akzente setzte, fanden Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder

 

statt.

 

Bilder Oldies, Ehrungen

 

Der Sonntag begann bei herrlichem Wetter mit einem Festgottesdienst auf dem Sportplatz, der von Aushilfspfarrer Uhl zelebriert und der Rohrenfelser Blasmusik umrahmt wurde.

 

Bild Festg.

 

Ein musikalischer Frühschoppen folgte bis zum Beginn des Jubiläumsturniers.

 

SV Sinning - SC Feldkirchen 1:0

 

TSG Untermaxfeld - SC Rohrenfels 2:0

 

SV Wagenhofen - FC Ehekirchen 3:0

 

TSV Burgheim - SV Ludwigsmoos 1:0

 

Am Abend sorgten die „Pedros“ im Festzelt für Stimmung.

 

 

 

Der Montagabend stand wieder im Zeichen der Jugend. Ehekirchen schlug im Spiel um

 

Platz 3 den SV Ludwigsmoos mit 1:0, der FC Zell/Bruck fertigte die Gastgeber mit 6:1 ab.

 

Mit einer Disco-Party wurde das Jugendturnier abgeschlossen.

 

 

 

An Maria Himmelfahrt ging das Jubiläumsturnier mit folgenden Ergebnissen zu Ende:

 

TSV Burgheim - SV Wagenhofen 2:0

 

TSG Untermaxfeld - SV Sinning 4:1

 

SC Rohrenfels - SC Feldkirchen 1:1, 3:2 n. E.

 

FC Ehekirchen - SV Ludwigsmoos 1:1, 6:4 n. E.

 

TSV Burgheim - TSG Untermaxfeld 1:0

 

Für den schwungvollen Ausklang des 40-jährigen Gründungsfestes sorgte die „Schurack-Band“.

 

Bild Pokalverl.

 

 

 

Um die Sturmschwäche auszumerzen wurde mit Max Krammel ein Mann mit Drang zum

 

Tor als Spielertrainer verpflichtet. Doch auch er konnte keine großen Akzente setzen, fiel dann kurz vor Saisonende mit einem Kreuzbandriß für längere Zeit aus und wurde die nächste Saison nur als Trainer weiterbeschäftigt. 1990 war auf der Kommandobrücke des Vereins

 

wieder Wachwechsel angesagt. Wieder brauchte man zwei Versammlungen bis sich mit Helmut Schott ein Kandidat für den 1. Vorstand fand.

 

 

 

Die A-Jugend SG wurde in der Saison 89/90 mit Trainer Franz Mayer Vizemeister.

 

Abl.Tabellen

 

 

 

Andi Mair hieß der Nachfolger von Max Krammel als Spielertrainer, doch auch er konnte wenig gegen die sportliche Stagnation machen und warf nach der dreiviertelten Saison das

 

Handtuch. Der Helfer in der Not war Ewald Brosi, der die Mannschaft bis zur Sommerpause

 

betreute.

 

Sehr Erfreuliches gab es von der C-Jugend der SG Wagenhofen zu vermelden, sie erreichte

 

unter den Trainern Richard Staudigl und Hermann Richter wieder einen Meistertitel. Leider

 

gab es immer wieder Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Verantwortlichen beider

 

Vereine, so daß die SG nicht weiter aufrecht erhalten werden konnte.

 

 

 

Bild Meister

 

 

 

Eine Baumaßnahme stand wieder ins Haus. Die Umkleideräume, 1964 geplant und bis 1969 fertiggestellt waren nicht mehr zeitgemäß. So wurde ein Anbau geplant, in dem zwei Groß-raumkabinen mit Duschen, ein Geräteraum und eine Toilette enthalten sind. Die bestehende Garage wurde ebenfalls großzügig erweitert, so daß sämtliche Geräte zur Rasenpflege ihren Platz darin finden.

 

 

 

Die Jahreshauptversammlung 1992 brachte einen größeren Umbruch in der Vorstandschaft.

 

Der 1. Vorstand Helmut Schott, 2. Vorstand Josef Behr, Schriftführer Josef Vogt und Jugend-leiter Ludwig Staudigl stellten sich nicht mehr zur Wahl.

 

Manfred Gramlich , (1. Vorstand), Hans Pallmann, (2. Vorstand), Hubert Neff, (Schriftführer), und Kurt Bundesmann, (Jugendleiter), wurden zu ihren Nachfolgern gewählt, wozu aber wiederum eine zweite Versammlung notwendig war.

 

 

 

Ein sehr junger Trainer wurde mit Wolfgang Rückel vom VfR Neuburg in der Saison 92/93

 

verpflichtet. Er verstand es, wieder Begeisterung zu wecken, so daß die durchschnittliche

 

Trainingsbeteiligung 20 Mann betrug. Leider blieb auch er nicht von Verletzungen verschont,

 

so daß er teilweise doch unter seinen Möglichkeiten spielte.

 

Die Durchführung des Donaumoos-Wanderpokalturnieres oblag 1992 wieder dem Sport-verein Wagenhofen.

 

Da durch den Neubau der Umkleideräume die alten Kabinen frei wurden, konnte man die

 

Küche der Gaststätte vergrößern und neu einrichten. Das Getränkelager wurde zum Kühl-

 

raum umgebaut.

 

Da „Gangerl“ Rückel wieder zum VfR zurück wechselte, ging man erneut auf Trainersuche. Es war unwahrscheinlich schwierig, da die angesprochenen Kandidaten entweder bereits vergeben waren, nicht in der C-Klasse arbeiten wollten oder die Gehaltsvorstellungen den Rahmen des SVW sprengten. Als letzte Rettung erwies sich wiederum Ewald Brosi, der den Job für ein weiteres Jahr annahm.

 

 

 

Im August 93 wurden die neuen und umgebauten Räumlichkeiten eingeweiht. Der VfR

 

Neuburg siegte gegen eine Auswahl der am Pokalturnier beteiligten Vereine mit 10:2.

 

Erstmals führte man eine Rockparty durch. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag sah das Pokalturnier den SV Ludwigsmoos als Sieger vor dem SV Weichering. Gastgeber Wagen-hofen ließ allen 7 Gastmannschaften den Vortritt und belegte nach einem 0:2 gegen Weichering und einem 3:4 gegen Ehekirchen den letzten Platz.

 

Auch in diesem Jahr wurde der Aufstieg nicht geschafft, doch die jungen Spieler wuchsen

 

langsam aber sicher zu Leistungsträgern heran.

 

In der Saison 94/95 wurde mit Heinz Schmid der Trainer verpflichtet, den man schon im vergangenen Jahr haben wollte. Außer dem konnten mit Heiko Eichel, Theo Auernhammer,

 

Heimkehrer Helmut Neff und Peter Bork hochkarätige Verstärkungen gewonnen werden,

 

so daß man zu den Aufstiegsfavoriten gezählt wurde.

 

 

 

Das 45-jährige Gründungsfest wurde mit einem Pokalturnier „alter Prägung“ gefeiert, zu dem die „Patenkinder“ des SVW, der SC Feldkirchen und der SV Echsheim/Reicherstein sowie der gleichaltrige SV Sinning ihre Zusage gaben. Vor den Spielen, die über 2 x 45 Min. gingen, wurden die Paarungen ausgelost. Es ergaben sich folgende Begegnungen:

 

SV Wagenhofen - SV Echsheim 1:1, 2:5 n. E.

 

SC Feldkirchen - SV Sinning 3:1

 

um Platz 3: SV Wagenhofen - SV Sinning 7:2

 

Endspiel: SV Echsheim - SC Feldkirchen 3:0

 

Am Samstag fand im Anschluß an die Halbfinalspiele ein Vereinsabend statt, bei dem zahl-

 

reiche aktive und passive Mitglieder geehrt wurden.

 

Die Stärke des SVW bekamen im DFB-Pokal gleich die B-Klassisten Ried (3:1) und Ehekirchen (1:0 n. V.) zu spüren. In der 3. Runde mußte man sich dem C-Klassenmeister und Aufsteiger DJK Sandizell nach 1 ½ Spielen (das erste Spiel mußte wegen eines Gewitters abgebrochen werden) beugen.

 

 

 

Schon nach dem ersten Spieltag hatte die Tabelle dieselbe Konstellation wie nach dem

 

letzten, FC Zell/Bruck II vor SVW und SC Rohrenfels. Die Reservemannschaft machte es

 

der Ersten nach und wurde ebenfalls Vizemeister.

 

 

 

Sport-Report Statistik, Tabellen

 

Bilder 1./ Kader

 

 

 

Die A-Jugend machte ebenfalls von sich reden, sie errang in der Jugendgruppe Nord die Meisterschaft mit 16:4 Punkten und 38:19 Toren. 10 Pflichtspiele im Jahr für ein A-Jugend-

 

Team, eigentlich ein Unding. 1949 läßt grüßen!

 

 

 

Bild Meister

 

 

 

Nachdem es wieder einmal am Nachwuchs für die A-Jugend mangelte und solcher in den

 

nächsten Jahren nicht zu erwarten war, wollte man auf den Aufstieg in die Kreisklasse

 

verzichten. Die übrigbleibenden Jugendlichen stimmten jedoch für den Aufstieg.

 

 

 

Jugendleiter Kurt Bundesmann und Rainer Ruf beschlossen im Herbst 1994 einen Neuanfang

 

zu wagen um in der Rückrunde wenigstens mit einer Mannschaft am Spielbetrieb der

 

F-Junioren teilzunehmen. Recht schnell schlossen sich der jungen Mannschaft immer mehr

 

Spieler an, so daß man im Frühjahr an der F-Junioren Pokalrunde teilnehmen konnte.

 

Und dabei erlebte der Chronist Erstaunliches, in früheren Jahren in Wagenhofen noch nicht Erlebtes. Omas und Opas, Mütter und Väter waren mit Begeisterung dabei, fast waren bei den Spielen der Kleinen mehr Zuschauer als bei den Senioren.

 

 

 

1995 wurden am Hauptfeld Sitzbänke installiert um das ständige Hin- und Hertransportieren

 

von Klappbänken abzustellen. Mit dem Bau von zwei Sommerstockbahnen wurde ebenfalls

 

begonnen.

 

In der Saison 95/96 war der SVW von Anfang an in den Abstiegskampf verwickelt, nach dem

 

10. und 11. Spieltag war man mit 9 Punkten sogar Schlußlicht. Entscheidend für den Klassen-erhalt, der am vorletzten Spieltag mit einem 3:1 Sieg gegen Klingsmoos sichergestellt wurde, waren in der Rückrunde die Siege in Ehekirchen und Burgheim gegen die zu Hause verloren

 

worden war.

 

 

 

Die A-Jugend stieg aus der Kreisklasse ab, die F-Jugend qualifizierte sich im Herbst für die Meisterrunde.

 

 

 

Tabellen

 

 

 

In den letzten Jahren waren immer längere Trockenperioden aufgetreten und der Rasen am

 

Sportplatz „brannte“ aus. Da es immer schwierig und vor allem zeitaufwendig war, von Landwirten eine Beregnungsanlage auszuleihen und aufzubauen, entschied man sich im Jahr 1996 für den Kauf eines mobilen Regners. Dafür wurde am Hauptplatz ein Pumpenhäuschen errichtet und Rohrleitungen bis zum Nebenplatz verlegt. An vier unterirdischen Zapfstellen kann der Regner angeschlossen werden. Auch der Stockbahnbau konnte mit der Asphaltierung fast abgeschlossen werden.

 

 

 

Eigentlich ging man beim SVW relativ optimistisch in die Saison 96/97. Aus der Jugend waren mehrere Spieler ausgeschieden, die zusammen mit den „alten Hasen“ in der Ersten

 

was bewegen könnten. Beim Donaumoos-Wanderpokal hatte man den BSV Berg im Gau

 

mit 2:0 sicher besiegt, beim Bier-Pokalturnier den Lokalrivalen SC Rohrenfels mit 8:1

 

regelrecht abgefieselt, was sollte da schon groß geschehen? Nach dem 6. Spieltag lag man

 

auf Rang 3, gleichauf mit dem Tabellenführer mit 11 Punkten, nach dem 10. Spieltag hatte

 

man gerade mal einen Punkt mehr.

 

Am 26. Oktober 1996 schlug wieder mal das Schicksal zu. Christian Pallmann, der aus der eigenen Jugend kommend sofort den Sprung zum Stammspieler schaffte, verunglückte schwer. Mit schweren Kopfverletzungen lag er monatelang im Koma, die Sportlerlaufbahn

 

eines der hoffnungsvollsten Talente des SVW war beendet.

 

 

 

Der Schock war groß, das anstehende Spiel in Bayerdilling wurde abgesagt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Christian hinterließ im Team eine Lücke, die nicht von heute

 

auf morgen zu schließen war, zumal auch andere Leistungsträger von Verletzungen nicht

 

verschont blieben.

 

Nach der 0:1 Niederlage in Thierhaupten am 20. Spieltag gab Heinz Schmid als Trainer auf. Rudi Gramlich übernahm als Interimscoach die Tainingsleitung. Am letzten Spieltag brauchte der SVW im Heimspiel gegen die DJK Brunnen einen Sieg um die Klasse zu erhalten. Zur Halbzeit führte man mit 1:0, doch anstatt bei einer Riesenchance nach dem Seitenwechsel den Sack zuzumachen, fing man sich den Ausgleichstreffer ein. Danach konterten die Gäste die Platzherren unbarmherzig zum 1:5 Endstand aus.

 

 

 

Tabellen

 

 

 

Im Jugendbereich tut sich immer mehr, es sind eine F- und zwei E-Jugendmannschaften im

 

Spielbetrieb. Auch die A-Jugend gibt es noch, doch sie ist inzwischen zum Prügelknaben

 

geworden, hat kein Spiel gewonnen.

 

 

 

Für den neuen Spielertrainer Willi Heindl war der Abstieg eine negative Überraschung,

 

mit der er bei seiner Verpflichtung eigentlich nicht gerechnet hatte. Doch mit frischem Mut

 

wird die neue Saison angegangen. Bald nach dem Saisonstart kristallisierten sich vier Mannschaften heraus, die den Aufstieg unter sich ausmachten. Am 20. Spieltag, nach der

 

1:2 Niederlage beim TSV Burgheim war das Rennen auch für den SVW gelaufen, die Chance auf einen der ersten zwei Plätze minimal. Am Ende stand ein 4. Platz zu Buche.

 

 

 

Eine Neuerung gibt es im Jugendbereich. Ernst Dittenhauser, ein „Eingeheirateter“ Ballers-

 

dorfer, der sich schon als Trainer bei F- und E-Jugend stark engagierte, wird Nachfolger vom „Bundes-Kurt“. Die A-Jugend, die wiederum kein Spiel gewinnen konnte, wo aber trotz allem

 

eine gute Kameradschaft bestand, mußte nach starkem Aderlaß zu den Senioren aufgelöst werden. Von den übriggebliebenen Spielern wechselten drei nach Feldkirchen und zwei

 

nach Klingsmoos. Die Fortschritte der jüngsten SVW-Kicker, in der abgelaufenen Saison

 

waren zwei E- und eine F-Jugend im Spielbetrieb, lassen sich anhand der Tabellen nach-weisen.

 

 

 

Tabellen

 

 

 

Ein Highlight der Vereinsgeschichte stand am 21. Mai 1998 an, der FC Bayern München

 

kam zu einem Benefizspiel für unseren 1996 schwer verunglückten Sportkameraden Christian Pallmann nach Wagenhofen. Es war ein Erlebnis, auf das wir aber trotzdem liebend gern ver-

 

zichtet hätten.

 

 

 

Zeitung/ Bilder

 

 

 

Knüppeldick kam es für den SVW in der Saison 98/99. Schon vor der Saison fielen mit

 

KarlHeinz Fieger (Arb.-Unfall) und Stefan Seyßler (Bandscheibe) zwei langjährige Leistungs-

 

träger aus. Christian Eubel und Alex Habermeyer standen wegen beruflicher und schulischer Ausbildung nur sporadisch zur Verfügung und für TW Helmut Neff kam am 10. Spieltag das Aus. Eine Meniskusverletzung bedeutete das Ende seiner Fußballkarriere. Zu guter Letzt zog sich Hubert Neff in der Winterpause einen Achillessehnenabriß zu. Ob er noch einmal die Fußballschuhe schnüren kann steht zur Zeit noch in den Sternen. Aufgrund weiterer verletzter

 

Spieler kam im Frühjahr sogar „Bolle“ Wußler mit 56 J. in der Reserve zum Comeback.

 

Willi Rehm (48) mußte sogar noch in der Ersten aushelfen. Unter diesen Umständen ist der

 

erreichte 5. Platz jedenfalls als Erfolg zu werten. Für die Reservemannschaft war nur der letzte Platz drin.

 

 

 

Sehr erfolgreich war wieder die Jugendabteilung. Die erstmals gemeldete D-Jugend hatte

 

auf dem ungewohnten Großfeld Anlaufschwierigkeiten, fand sich aber in der Rückrunde immer besser zurecht und lieferte einige überraschende Ergebnisse. Meister wurden die

 

E- und die F1-Jugend, während die F2 noch Lehrgeld bezahlen mußte.

 

 

 

Tabellen/Bilder

 

 

 

AH-Mannschaft

 

Eine AH-Mannschaft mit regelmäßigem Spielbetrieb wurde von Siegfried Erlebach so um 1976/77 herum ins Leben gerufen. Vorher spielte man nur ab und zu einmal. Ca. 22 Spiele

 

im Jahr wurden ausgemacht, 3-5 fielen meistens aus, so daß man zwischen 15 und 20 Spiele

 

hatte. Da ein Teil der AH-Spieler immer noch in der Reservemannschaft aushelfen mußte,

 

reichte diese Anzahl leicht. Ab 1979 unterstützte Raimund Braunwarth den „Bach“ bei

 

der Termingestaltung. Viele gesellige Aktivitäten wie Kegeln, Bergwanderungen und vor

 

allem die jährlichen Schlauchbootfahrten von Vohburg bis Kelheim gingen von der AH aus.

 

Nachdem der „Schwoaßer“ im Vereinsausschuß auch der Vergnügungswart war, ging auch die Durchführung einiger Vereinsausflüge auf sein Konto. 1983 zog sich Siggi Erlebach zu-

 

rück und Günter Munker bildete zwei Jahre lang mit R. Braunwarth das Führungstandem.

 

Dann war Kurt Bundesmann ein Jahr dabei, doch der Kurt kam mit den Schülern besser

 

zurecht als mit den „Alten“. Der Spielermangel machte auch vor der AH nicht halt. Darum

 

bildete man ab 1986/87 mit dem SC Rohrenfels eine AH Spielgemeinschaft. Nun hatte man an die 30 Spieler (der BFV wollte die SG gar nicht genehmigen), aber nur auf dem Papier.

 

1991/92 mußte man einige Spiele absagen weil man am Samstag nicht genug Spieler zur

 

Verfügung hatte. Es waren zwar 13 -15 Spieler im Training aber nur 8 oder 9 wollten spielen.

 

1994 versuchte es Stefan Finder, mit der AH beim SVW wieder einen eigenen Spielbetrieb aufzuziehen, was auch eine gewisse Zeit gelang. Ein AH-Turnier mit den Mannschaften aus Straß, Feldkirchen, Weichering und vom SVW wurde durchgeführt. Eine ganze Anzahl von

 

Spielen mußte jedoch wegen Spielermangels abgesagt werden, bis das Experiment als ge- scheitert erklärt wurde. Einige der jüngeren Semester schlossen sich noch einige Zeit der

 

SG O/Unterhausen/Sinning an, bis auch diese das Handtuch warfen.

 

 

 

 

 

Damenmannschaft

 

Damenfußball ist das jüngste Kind im Verein. Beim Herbstfest 1997 (Elfmeterschießen)

 

wurde bei Schott Helmut angefragt. Bei einer Zusammenkunft eine Woche später waren

 

15 Damen anwesend. Nachdem sich Sepp Lösch bereit erklärt hatte den Trainer zu machen,

 

war das erste Training am 12. Sept. 97. Bis Ende Oktober wurden 8 Trainingseinheiten ge-

 

leistet. Am 28. März 98 war Premiere. Vor ca. 50 Zuschauern wurde in Wagenhofen das erste Spiel gegen Zell/Bruck ausgetragen. Man errang ein 1:1, Torschützin zum Ausgleich war

 

Carola Mayer. Es folgten weitere Spiele in Aindling und Workerszell (Eichstätt) die jeweils

 

1:5 verloren wurden. In Zell spielte man wieder 1:1, versiebte aber klarste Möglichkeiten und

 

verschenkte dadurch den möglichen 1. Sieg. Der gelang dann am 19. Juli mit 3:0 bei den

 

Damen vom SSV Petersdorf. Carola Mayer (2) und Margit Fieger waren die Torschützen.

 

Insgesamt 20 Trainingseinheiten, von Sepp Lösch und Rainer Ruf als Torwarttrainer geleitet,

 

waren absolviert worden. Vom Trainingsfleiß und Ehrgeiz, den die 20 Damen an den Tag legten, könnten sich manche unserer Herren eine Scheibe abschneiden. Zur Vorbereitung auf die Damen-Pokalrunde siegte man zu Hause gegen Petersdorf wieder mit 3:0. Zum Auftakt der Pokalrunde gewann man in Zell vor ca. 100 Zuschauern mit 1:0. Auch die weiteren Spiele der Herbstrunde konnten gewonnen werden, wobei vor allem der 3:1 Sieg beim großen Favoriten Aichach überraschte. Im Frühjahr gab es zwei Siege und drei Niederlagen, so daß man den 3. Platz in der Pokalrunde belegte.

 

 

 

Bild: Damenmannsch.

 

 

 

Der Sportverein Wagenhofen/Ballersdorf bedankt sich bei

 

folgenden Geld- und Sachspendern

 

 

 

Schloßbrauerei Unterbaar

 

Weigl Richard, Bohr- und Rammbetrieb, Klingsmoos

 

Fischer Josef, Versicherungsbüro, Weidorf

 

Nauderer Oskar, Heizungsbau, Ballersdorf

 

Reichart Stefan, Möbelhandel u.Schreinerarbeit, Ballersdorf

 

Leimlehner Gottfried, Weine & Spirituosen, ND

 

Hermann Hans, Ried

 

Baierl Stefan, Zimmerei, Ehekirchen

 

Hermann Montagebau, Wagenhofen

 

Lemalit OHG, Stengelheim

 

Vogt Hermann, Fernseh-Video, Ehekirchen

 

Sarauer Karl, Elektro-Unternehmen, ND

 

Pettmesser Paul, Bauunternehmung, Sehensand

 

Hermann Josef, Möbelmontage - Küchenstadl, Ballersdorf

 

Bauer Willi, Elektro-Kabelbau, Bruck

 

Schliebe Udo, Burgheim

 

Kempfle Max, Küchenmöbelfabrik, Rohrenfels

 

Giszas Klaus, Druckerei, Zell

 

Pallmann Michael sen., Wagenhofen

 

Omnibus Spangler, ND

 

Volkmann Maschinenbau, Ballersdorf

 

Pawlak GmbH, Verputzarbeiten, Burgheim

 

Luna GmbH, Sepp Eichinger, ND

 

Artner Thomas, Metzgerei, Heinrichsheim

 

Stadtsparkasse Neuburg

 

Raiffeisenbank Neuburg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorstandschaftsmitglieder seit der Gründung

 

 

 

1. Vorstand

 

 

 

13.03.49 - 29.11.49 Specht Edmund sen.

 

29.11.49 - 06.01.50 Ruf Rudolf (kommissarisch)

 

06.01.50 - 11.09.55 Meier Anton

 

11.09.55 - 28.03.65 Pallmann Jakob sen.

 

28.03.65 - März 68 Staudigl Ludwig sen.

 

März 68 - März 69 Eichinger Josef

 

März 69 - März 75 Staudigl Ludwig sen.

 

März 75 - 27.02.82 Behr Josef

 

27.02.82 - 06.04.86 Stanek Heinrich

 

06.04.86 - 05.05.90 Nauderer Walter

 

05.05.90 - 07.03.92 Schott Helmut

 

seit 1992 Gramlich Manfred

 

 

 

 

 

2.Vorstand

 

 

 

13.03.49 - 06.01.50 Ruf Rudolf

 

06.01.50 - 11.09.55 Pallmann Jakob sen.

 

11.09.55 - 28.03.65 Meier Anton

 

28.03.65 - März 69 Vogt Maurus

 

März 69 - März 74 Eichinger Josef

 

März 74 - März 75 Heckl Martin

 

März 75 - März 76 Eichinger Josef

 

März 76 - 27.02.82 Erlebach Siegfried

 

27.02.82 - 07.03.92 Behr Josef

 

seit 1992 Pallmann Johann

 

 

 

 

 

Kassier

 

 

 

13.03.49 - 30.06.49 Klinger Alfred

 

30.06.49 - 06.01.50 Thöndel Ernst

 

06.01.50 - 22.01.50 Pallmann Michael

 

22.01.50 - 11.03.51 Specht Josef

 

11.03.51 - 25.03.56 Fieger Max

 

25.03.56 - 22.03.59 Martin Alfons

 

22.03.59 - 20.03.60 Behr Josef

 

20.03.60 - 23.03.61 Martin Alfons

 

23.03.61 - 22.03.64 Heckl Johann

 

22.03.64 - März 74 Behr Josef

 

März 74 - März 76 Stanek Heinrich

 

seit 1976 Thumann Manfred

 

 

 

 

 

Schriftführer

 

 

 

13.03.49 - 24.08.49 Klinger Alfred

 

24.08.49 - 29.11.49 Specht Edmund

 

29.11.49 - 06.01.50 Klinger Alfred

 

06.01.50 - 16.03.52 Specht Edmund

 

16.03.52 - 21.03.55 Kaiser Johann

 

21.03.55 - 11.09.55 Fricke Ernst

 

11.09.55 - 22.03.64 Glatz Franz

 

22.03.64 - März 68 Abeska Werner

 

März 69 - März 70 Vogt Josef

 

März 70 - März 73 Habermeier Willi

 

März 73 - März 78 Thumann Manfred

 

März 78 - 15.03.86 Stanek Franz

 

15.03.86 - 07.03.92 Vogt Josef

 

seit 1992 Neff Hubert

 

 

 

 

 

Spielleiter

 

 

 

13.03.49 - 26.05.49 Kantor Adolf

 

19.06.49 - 11.09.55 Fricke Ernst

 

11.09.55 - 28.03.58 Pallmann Mathäus

 

28.03.58 - 17.08.58 Fricke Ernst

 

17.08.58 - 14.06.59 Krüger Siegfried

 

14.06.59 - 16.03.63 Lassel Georg

 

16.03.63 - 28.03.65 Riedelsheimer Kaspar jun.

 

28.03.65 - März 66 Erlebach Siegfried

 

März 66 - März 69 Lassel Georg

 

März 69 - März 70 Riedelsheimer Kaspar

 

März 70 - Scheuermeyer Theobald

 

???????????

 

März 78 - 14.03.81 Stanek Heinrich

 

04.04.81 - 27.02.82 Vogt Josef

 

27.02.82 - 02.04.88 Eubel Franz

 

02.04.88 - 10.03.90 Pallmann Anton

 

10.03.90 - Juni 97 Stanek Heinrich

 

seit 1997 Schott Helmut

 

 

 

 

 

 

 

Jugendleiter

 

 

 

13.03.49 - 26.05.49 Kantor Adolf

 

19.06.49 - 11.03.51 Fricke Ernst

 

11.03.51 - 19.04.53 Pallmann Michael

 

19.04.53 - 20.03.55 Fricke Ernst

 

20.03.55 - 28.03.58 Pallmann Mathäus

 

28.03.58 - 30.03.58 Pallmann Michael

 

17.08.58 - 14.06.59 Krüger Siegfried

 

14.06.59 - 20.03.60 Glatz Franz

 

20.03.60 - 23.03.61 Pallmann Jakob jun.

 

23.03.61 - ???????? Huber Franz

 

 

 

Jugend- oder Schülermannschaft bestand in den nächsten Jahren keine,

 

also wurde auch kein Jugendleiter gewählt.

 

 

 

06.09.64 Neuaufbau einer Schülermannschaft

 

Glatz Franz (Stellv. Heckl Andreas)

 

28.03.65 Schülerleiter Stanek Heinrich sen. / Trainer Abeska Werner

 

???? „ Müller Benno

 

???? „ Bundesmann Kurt

 

???? „ Richter Hermann

 

 

 

 

 

30.05.65 Neuaufbau einer Jugendmannschaft

 

Abeska Werner (Stellv. Vogt Maurus)

 

 

 

Nach der Neugründung gab es beim SVW keinen Vereinsjugendleiter im eigentlichen Sinn, sondern einen Schüler- und einen Jugendleiter. Diese waren meistens gleichzeitig Betreuer und Trainer der jeweiligen Mannschaft. Erst ab 1988 versuchte man, den Jugendleiter mehr

 

als Führungsperson für den gesamten Jugendbereich zu sehen.

 

 

 

bis 1973 Scheuermeyer Theobald

 

73 / 74 Thumann Manfred / Trainer Neff Georg

 

74 / 75 Heckl Johann jun.

 

75 / 76 Heckl Martin

 

76 / 78 Specht Theobald

 

78 / 84 Bundesmann Kurt / 80-82 Trainer Eubel Franz

 

84 / 86 Hermann Josef jun.

 

86 / 88 Schott Helmut

 

88 / 90 Thumann Manfred (kommisarisch)

 

90 / 92 Staudigl Ludwig sen.

 

92 / 98 Bundesmann Kurt

 

seit 1998 Dittenhauser Ernst